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Jugend musiziert
Simon Winkler und Merit Dierksmeyer bei „Jugend musiziert”Simon Winkler und Merit Dierksmeyer bei „Jugend musiziert”
Simon Winkler und Merit Dierksmeyer aus Recke stellen in einem Konzert am Freitag, 19. Januar 2018 um 19.00 Uhr im Bürgersaal des Recker Rathauses ihre Musikstücke vor, mit denen sie am Wettbewerb „Jugend musiziert” teilnehmen werden. Der Eintritt ist frei.

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Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Drei Haselnüsse für AschenbrödelDrei Haselnüsse für Aschenbrödel
 Wer kennt nicht den berühmten Märchenfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel” der vor allem in der Weihnachtszeit zu einem „Kultfilm” geworden ist. Der Kulturverein führt das Märchen am Freitag, 26. Januar 2018 um 15.30 Uhr im Alten- und Pflegeheim „Haus St. Benedikt”  in Recke noch einmal auf. Der Eintritt ist frei.

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Wussten Sie...

  • ... dass der KULTURVEREIN RECKE E.V. über 1200 Mitglieder hat und damit zu den großen Vereinen in der Gemeinde Recke zählt?

  • ... dass in der Schule für Musik des KULTURVEREINS RECKE E.V. zur Zeit rund 230 Schülerinnen und Schüler Einzel- und Kleingruppenunterricht an unterschiedlichsten Musikinstrumenten erhalten?

  • ... dass der KULTURVEREIN RECKE E.V. seit über 34 Jahren die Kulturarbeit in Recke intensiv fördert?

Aktuelles

 

 

Recke, 7. Dezember 2017

Einladung zur Mitgliederversammlung des Kulturvereins

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Kulturvereins Recke e.V. findet am Donnerstag, 7. Dezember 2017 um 19.00 Uhr im Haus St. Benedikt, Am Wall 3 statt. Auf der Tagesordnung stehen neben einem Bericht über die durchgeführten Aktivitäten des Kulturvereins und der Schule für Musik im Kulturverein Recke im abgelaufenen Jahr auch der Finanzbericht und der Bericht der Kassenprüfer.
Ferner geht es um die turnusmäßige Wahl des 2. Vereinsvorsitzenden. Auch eine Vorschau auf die Veranstaltungen des Kulturvereins wird gegeben.

Vorschlag zur Tagesordnung:

Musikalische Begrüßung
1. Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vom 25.10.2016
2. Bericht über die Aktivitäten von Kulturverein und Schule für Musik seit der letzten
    Mitgliederversammlung
3. Finanzbericht des Kassierers des Kulturvereins
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Antrag auf Entlastung des Vorstandes

6. Wahlen
   - des/der 2. Vorsitzenden des Kulturvereins
   - der Kassenprüfer
6. Programmplanung 2018
7. Verschiedenes

Eingeladen sind alle Mitglieder des Kulturvereins.


Wie der Vorstand des Kulturvereins mitteilt, wird es aus Kostengründen wieder keine gesonderte schriftliche Einladung zur Mitgliederversammlung geben. Verwiesen wird auf die Ankündigung in der Presse und auf dieser Homepage.

 

Recke, 10. November 2017

Martin Stroot mit dem Kulturpreis 2017 ausgezeichnet

Martin Stroot, einer der Mitbegründer des Kulturvereins Recke, erhielt am Freitag, 10. November 2017 im Bürgersaal des Recker Rathauses den diesjährigen Kulturpreis des Kulturvereins Recke e.V. „Wir wollen damit Martin Stroot für sein Lebenswerk auszeichnen”, so Johannes K. Rücker, Vorsitzender des Kulturvereins.

Johannes K. Rücker und Marlies Kiffmeyer übergeben den Kulturpreis an Martin Stroot.Johannes K. Rücker und Marlies Kiffmeyer übergeben den Kulturpreis an Martin Stroot.Marlies Kiffmeyer, Geschäftsführerin des Kulturvereins Recke e.V. und der Vorsitzende des Kulturvereins, Johannes K. Rücker überreichten die Preisurkunde an Martin Stroot.

 

In Ihrer Laudatio auf den Preisträger ging die Geschäftsführerin des Kulturvereins, Marlies Kiffmeyer, auf die vielfältigen Tätigkeiten Martin Stroots in der Kommunalpolitik ein. Stroot war Mitglied des Kreistages des Kreises Tecklenburg von 1969 bis zur Gebietsreform am 31. Dezember 1974. Von 1975 bis 1994 gehörte er dem Kreistag des neugebildeten Kreises Steinfurt an. Vom 17. Oktober 1964 bis 1994 war Stroot ehrenamtlicher Landrat des Kreises Steinfurt.
Außerdem war er von 1975 bis 1994 Mitglied der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Ab 1956 war er Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Recke und von 1961 bis 1984 ihr Bürgermeister. Er war in vielen Parteigremien der CDU tätig und gehörte verschiedenen Gremien des Landkreistages NRW an. 1983 rief Stroot als Bürgermeister den Kulturverein Recke e.V. mit ins Leben und ist noch heute Mitglied des Vereins. Außerdem ist er Beirat und Ehrenmitglied im Vorstand des Recker Heimatvereins. Die Förderung der Kultur und des Brauchtums in Recke war immer ein ganz besonderes Anliegen von Martin Stroot, so Kiffmeyer.

 

Marlies Kiffmeyer, Geschäftsführerin des Kulturvereins, hielt die Laudatio auf Martin Stroot.Marlies Kiffmeyer, Geschäftsführerin des Kulturvereins, hielt die Laudatio auf Martin Stroot.

Die Geschäftsführerin des Kulturvereins, Marlies Kiffmeyer bei der Laudatio auf den diesjährigen Preisträger Martin Stroot.

 

Stroot, der im Dezember 90 Jahre alt wird, betonte in seiner Dankesrede, der Kulturverein sei aus den kulturellen Aktivitäten in Recke nicht mehr wegzudenken. Dabei seien es nicht nur die Veranstaltungen und Konzerte, mit denen der Verein auch international bekannte Künstler und Musiker nach Recke hole, sondern der Kulturverein leiste mit seiner Schule für Musik auch Hervorragendes in der musikalischen Aus- und Fortbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Recke und Umgebung.

Martin Stroot.Martin Stroot.

Dankesrede von Martin Stroot nach der Preisverleihung.


Neben vielen Gästen der Preisverleihung wie Bürgermeister Eckhard Kellermeier gehörten auch frühere Kulturpreisträger, so Robert Herkenhoff (Kulturpreisträger 2013), Dr. Meinolf Peters (Kulturpreisträger 2015) und Karl-Heinz Janning (Kulturpreisträger 2016) zu den Gratulanten.

 


 

Recke, 7. Oktober 2017

Ein sinfonisches Konzert der Extraklasse

Die Alte Philharmonie Münster gastierte wieder in Recke

Leevi Antti Madetojas symphonische Dichtung „Kullervo“ eröffnete den Abend. Der finnische Komponist war ein Schüler von Jean Sibelius und stand noch länger unter dessen Einfluss. Er greift ein Motiv aus dem Nationalepos „Kalevala“ auf und verarbeitet es zu einem Opus von großer musikalischer Wucht. Obwohl Madetoja der Romantik zugerechnet wird, hat seine Musik klassische Klarheit und einen großen Reichtum an Feinheiten im Klang.
Wie in der dichterischen Vorlage ist die Spannung des Geschehens ein wesentliches Gestaltungselement. Madetoja hat das Familiendrama nach einem Thema aus der finnischen Mythologie meisterhaft umgesetzt. Unter dem kongenialen Dirigat von Thorsten Schmid-Kapfenburg machte das Sinfonieorchester die grausame Geschichte um Macht und Habgier erlebbar. Ein weiterer finnischer Komponist war im Repertoire: Armas Järnefelt stand Sibelius ebenfalls nahe, er war sein Schwager. Von ihm erklang zum 100. Jahrestag der finnischen Unabhängigkeit das Wiegenlied „Berceuse“, insbesondere von den Streichern innig und zart intoniert.

Die Alte Philharmonie Münster (Foto: Rücker)Die Alte Philharmonie Münster (Foto: Rücker)

Die Alte Philharmonie Münster unter dem Dirigat von Thorsten Schmid-Kapfenburg im Bürgersaal des Rathauses Recke. In kaum einem anderen Konzertsaal kann man das Orchester so nah erleben. Man meint fast, „mittendrin” statt nur dabei zu sein (Foto: Rücker).

Als Solistin des Abends wurde die Geigenvirtuosin Maia Shamugia stürmisch gefeiert. Die in Georgien geborene Künstlerin hat während ihrer Ausbildung bei renommierten Lehrern Unterricht erhalten und wurde bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet. Sie meisterte mit erstaunenswerter Leichtigkeit das Violinkonzert Nr. 1 D-dur, op. 19 von Sergei Prokofjew. Es gilt als schwierig, davon war allerdings bei Shamugia nichts zu spüren. 

Maia Shamugia und die Alte Philharmonie Münster (Foto: Brigitte Striehn).Maia Shamugia und die Alte Philharmonie Münster (Foto: Brigitte Striehn).

Die Solistin Maia Shamugia und die Alte Philharmonie Münster spielen „Berceuse” von Armas Järnefelt (Foto: Brigitte Striehn).

Mit der Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, der so genannten Reformationssinfonie, brachte das Orchester einen weiteren musikalischen Höhepunkt in Erinnerung an die Reformation vor 500 Jahren. Mendelssohn-Bartholdy setzte dem Protestantismus und Martin Luther ein musikalisches Denkmal. Im Schlusssatz der „Reformationssinfonie” erklang der lutherische Choral „Ein feste Burg ist unser Gott”.


Alte Philharmonie Münster (Foto: Rücker).Alte Philharmonie Münster (Foto: Rücker).
„Ein feste Burg ist unser Gott” - Das Orchester spielte die „Reformationssinfonie” von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Foto: Rücker).

 

 

Nach langem Schlussapplaus folgte anlässlich des 175. Geburtstages von Karl May noch Filmmusik von Martin Böttcher, die wohl jeder schon einmal gehört hat.

Johannes K. Rücker, Maia Shamugia und Thorsten Schmid-Kapfenburg (Foto: Brigitte Striehn).Johannes K. Rücker, Maia Shamugia und Thorsten Schmid-Kapfenburg (Foto: Brigitte Striehn).

 

Kulturvereinsvorsitzender Johannes K. Rücker (links) dankte Maia Shamugia und Thorsten Schmid-Kapfenburg sowie dem gesamten Orchester für ein großartiges Konzert (Foto: Brigitte Striehn).

 

 


 

Recke, 24. September 2017

Die Poesie von Bob Dylan im Blick
Klaus Pöppmann analysierte Texte und Songs des Nobelpreisträgers

„Bob Dylans ‚Blowing in the wind‘ ist das Urmodell des Protestsongs.  Zur Friedensbewegung der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts passend ist die Thematik: Die Sinnlosigkeit des Krieges.“  Mit diesen Worten leitete Klaus Pöppmann vom Kulturverein Recke in den Themennachmittag „Annäherung an Bob Dylan“ am Sonntag, 24. September 2017 in der Buchhandlung Volk ein. 

Zuvor hatte ein Trio der Schule für Musik des Recker Kulturvereins - Anne-Marie Linnenbäumer (Keyboard) und Theres Linnenbäumer und Alexa Lüttmann (Querflöte) unter der Leitung von Carolin Stuke das bekannteste Bob-Dylan-Lied den Zuhörerinnen und Zuhörern zu Gehör gebracht.

Annäherung an Bob Dylan.Annäherung an Bob Dylan.

Klaus Pöppmann führte in die Songtexte von Bob Dylan ein, für die passende Musik sorgten Anne-Marie Linnenbäumer (Keyboard), Theres Linnenbäumer und Alexa Lüttmann (Querflöten).


Bob Dylan gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition wurde ihm 2016 als erstem Musiker der Nobelpreis für Literatur zuerkannt.
Nachdem er seine ersten Erfolge als Folkmusiker erzielt hatte, wandte er sich Mitte der 1960er Jahre der Rockmusik zu, schöpfte aber im Laufe seiner Karriere auch aus anderen Musiktraditionen wie Country, Blues und Gospel. Dylans Texte zeichnen sich im Verbund mit der musikalischen Darbietung und Aufführungspraxis durch vielschichtige Bezugsebenen aus.  Sowohl das in der Kombination vielfältiger Traditionslinien sehr eigenständige, erfindungsreiche Werk Dylans als auch die rätselbehaftete Persönlichkeit des Singer-Songwriters führten zu einer in ihrer Gesamtheit kaum mehr  überschaubaren kulturellen und geisteswissenschaftlichen Rezeption, erläuterte Klaus Pöppmann.

Annäherung an Bob Dylan.Annäherung an Bob Dylan.
Interessierte Zühörerschaft bei der Veranstaltung „Literatur und Musik” in der Buchhandlung Volk in Recke.

 

Seine Ehefrau Sylvia Pöppmann trug die englischen Liedtexte vor, so z.B. „Come Gather“, „Like a Rolling Stone“, „A Hard Rains‘ A-Gonna“, „Forever Young“,wobei Klaus Pöppmann dann den deutschen Songtext rezitierte und interpretierte, während das Trio die Melodie der Stücke gefühlvoll aufführte.

Annäherung an Bob Dylan.Annäherung an Bob Dylan.

Der Kulturvereinsvorsitzrnde Johannes K. Rücker bedankte sich zum Schluss des literarisch-musikalischen Nachmittags mit einem Blumenstrauß bei den Musikerinnen der Schule für Musik.


Auch im kommenden Jahr will der Kulturverein gemeinsam mit der Buchhandlung Volk die Reihe „Literatur und Musik“ fortsetzen, wobei dann der jeweils aktuelle Literatur-Nobelpreisträger und dessen Werk gewürdigt werden soll.

 


 

 

Recke, 5. September 2017

Ein grandioses Konzert in St. Dionysius

Einen großen Querschnitt von Werken für zwei Trompeten und Orgel von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude präsentierte der bekannte Dresdener Trompeter Ludwig Güttler am Dienstag, 5. September 2017 in der St. Dionysiuskirche zu Recke.

Güttler spielte sich dabei nicht in den Vordergrund, sondern gab seinen Mitspielern viel Raum. So konnte sich Friedrich Kircheis noch einmal als Solist mit dem Konzert in F-Dur von Georg Friedrich Händel präsentieren, und danach trat Thomas Irmen mit einer Suite für Trompete und Orgel auf. Auch hier überwältigte dieses berauschende Zusammenspiel der hohen Trompetentöne zusammen mit dem Volumen der Orgel. Auch hier überwältigte dieses berauschende Zusammenspiel der hohen Trompetentöne zusammen mit dem Volumen der Orgel.

Ludwig Güttler in St. Dionysius (Foto: Rücker)Ludwig Güttler in St. Dionysius (Foto: Rücker)

Ludwig Güttlers Trompete und die Orgel in St. Dionysius, meisterhaft gespielt von Friedrich Kircheis (Foto: Rücker)

Ludwig Güttler ist auch Wiederentdecker des „Corno da caccia“, ein Horn, das von einem reinen Signalgeber zum konzertanten Instrument weiterentwickelt wurde. Es klingt weicher als die Trompete und Güttler brachte die Schönheit des Klanges mit der getragenen Hymne „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ ebenso meisterlich zu Gehör wie Thomas Irmen mit dem bekannten Bach-Stück „Was Gott tut, das ist wohlgetan“. Beide Stücke wurden wieder einfühlsam von der Orgel begleitet.

Thomas Irmen und Ludwig Güttler in St. Dionysius (Foto: Rücker)Thomas Irmen und Ludwig Güttler in St. Dionysius (Foto: Rücker)
„Corno da caccia”: Thomas Irmen und Ludwig Güttler (Foto: Rücker).

Es schlossen sich Choralvorspiele für Trompete und Orgel an. Beim Stück von Johann Sebastian Bach „Jesus bleibet meine Freude“ begeistert immer wieder das Zusammenspiel der „beweglichen“ Orgelbegleitung mit dem getragenen, aber fordernden Ton der Trompete. Jetzt ließ auch der Meister den starken Beifall gerne zu und die drei Musiker geizten nicht mit Zugaben. Die Zuhörer waren sich einig, dass sie ein Konzert überragender Qualität erlebt hatten.

Dank an die Künstler (Foto: R. Bamming)Dank an die Künstler (Foto: R. Bamming)

Lang anhaltender Beifall für außergewöhnliche Künstler am Schluss.  Marlies Kiffmeyer und Johannes K. Rücker (2.v.r) vom Kulturverein bedankten sich mit Blumen bei Ludwig Güttler, Friedrich Kircheis und Thomas Irmen (v.l.n.r.) für das klassische Konzert (Foto:
R. Bamming).

Video: Hier klicke
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